Top 5 Fehler bei der Locken-Pflege

Du liebst deine Locken und freust dich wie Bolle über die Komplimente für deine schönen Haare?
Du kennst das, wenn jeder dich um deine Lockenpracht beneidet und sich wünscht „ich hätte auch so gerne so tolle Haare wie du!“.

Natürlich.

Sieht ja auch super aus und fühlt sich klasse an.
Was will man mehr. Alles prima.
Natürlich liebst du also deine Locken!

Weiß ja aber auch kaum jemand, dass Locken echt verdammt viel Pflege & Aufmerksamkeit brauchen.
Nix da mit flott waschen, föhnen & ab die Post. Das geht vielleicht „mal“ gut. Aber auf Dauer wird deine ach so geliebte Haarpracht dir das nicht verzeihen. Und aus Hui wird so ganz schnell pfui.


#1 | Hör auf deine trockenen Haare zu kämmen

„Irgendwie bauschen meine Haare immer nach dem Kämmen so komisch auf.“ Ach, wirklich? Zufall….
Einer der wohl häufigsten Fehler, den ich jetzt schon von anderen Lockenköpfchen oder auch Ladies mit welligem Haar gesehen und gehört habe.
Lockiges und welliges Haare ist absolut nicht dazu geeignet in trockenem Zustand gekämmt zu werden!
Das Ergebnis wird immer sein, dass ihr dadurch mehr oder weniger ausseht wie ein Pusteblume.

Das will doch keiner.

Also räum die Haarbürste ruhig wieder aus deiner Handtasche aus und überlass das ständige Striegeln den Girls mit den glatten Fransen auf dem Kopf.

#2 | Kämme deine Haare so wenig wie möglich

Wenn Kämmen, dann bitte nur unter der Dusche oder danach.
Wenn das Haar eben noch gut befeuchtet ist. Sonst gibt es nur wieder den bereits erwähnten Pusteblumen-Effekt.

An sich solltet ihr tatsächlich aber auch nicht jeden Tag beim Haare waschen eure Haare auch gleichzeitig kämmen. So schwer es einem vielleicht auch fällt. Die Borsten und Zähne der Kämme und Bürsten tun euch und vor allem euren Locken keinen Gefallen, so gut sich so eine Kopfhautmassage vielleicht auch hin und wieder anfühlen mag.

Versucht das Kämmen auf 1-3 Mal pro Woche zu reduzieren, wenn möglich.

Was ihr stattdessen machen könnt? Lest ihr in #3.

#3 | Kämmen ist nicht gleich Kämmen

Am besten ist es tatsächlich einfach nur mit den Fingern durch das nasse Haar zu fahren, wenn der Conditioner oder die Maske gerade einwirkt.
Die Haare auf diese Weise schonend abteilen und eventuelle Knötchen sanft lösen. Eure Haare werden es euch danken.

Diese „Technik“ hilft übrigens auch dabei, dass eure Locken anschließend sich als schöne dichte, definierte Locken trocknen lassen und nicht zu feinen, zerzausten Spagetthi-Haaren werden.

#4 | Föhnen nur mit Diffusor

Um den Föhn kommt man im Job-Alltag irgendwie nicht herum – so geht es mir zumindest.

Morgens unter die Dusche bevor es zur Arbeit geht, da ist danach einfach keine Zeit die Haare noch lange Luft trocknen zu lassen. Ganz abgesehen von dem „Ergebnis“ (für mich ein No-go).
Ich muss einfach meine Haare föhnen.

Wichtig hierbei ist nur, dass euer Föhn einen Diffusor-Aufsatz hat, weil ihr euch ohne den einfach nur die Haare platt föhnt. Der Luftstrom, der aus so einem Föhn kommt, ist einfach viel zu kräftig und „gradlinig“ für wellige und lockige Haare.

Diffusor ist Pflicht!

#5 | Föhnen ist nicht gleich Föhnen

Aber ein Diffusor-Aufsatz macht noch lange keine tollen Locken.

Denn auch damit könnt ihr beim Föhnen eure Locken auf der Zielgeraden noch versauen.

Viele lieben es nämlich beim Föhnen ihre Haare viel hin und her zuwerfen, mit den Fingern darin herum zu wuscheln, die Haare damit zu separieren, weil das die Föhn Zeit verkürzt.
Schnick Schnack. Die Zeit, die ihr beim Föhnen vielleicht einspart, dürft ihr dann anschließend wieder ins Styling investieren, weil ihr eure Locken dann anschließend erst wieder in Form bringen müsst.

Ein wenig die Haare kneten beim Föhnen ist nicht verkehrt, aber lasst ansonsten die Haare auf dem Diffusor-Aufsatz ruhen, sodass eure Locken sich richtig schön kringeln können.


Wie sind eure Tipps für die perfekte Lockenpracht auf dem Kopf?

Ich bin immer dankbar für Anregungen, Hinweise & Geheimtipps wie ich das Beste aus meinen Locken raus holen kann.

Bis dahin – lasst eure Locken rocken!!